PRINZREGENTTHEATER

Mit dem Antritt Romy Schmidts als neue Leiterin des PRT, wurde zur Spielzeit 2015/2016 ein Generationenwechsel am PRINZREGENTTHEATER eingeleitet.
Romy Schmidt steht für ein Theater, das sich in jeder Konsequenz mit der Stadt verbindet, KünstlerInnen der freien Szene stärkt, innovativ mit Populärkultur experimentiert, und sich der Nachwuchsförderung verschreibt.
Das PRINZREGENTTHEATER versteht sich als Teil eines jungen, professionellen und kreativen Netzwerks, das gemeinsam die Kunst in der Region immer wieder neu erfindet und begründet. Kooperationen bestehen unter anderem mit dem Institut für populäre Musik und der Regieklasse der Folkwang Universität der Künste, der Musikschule Bochum und der Zukunftsakademie NRW.

Die Spielzeit 2016/17 trägt das Motto „WIR?“. Mit den Premieren der Spielzeit 2016/17 macht sich das PRINZREGENTTHEATER auf die Suche nach den Möglichkeiten und Grenzen der Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft. Einer Gesellschaft, die immer weiter zu zersplittern droht.
Eröffnet wurde die aktuelle Spielzeit mit der Premiere von „Michael Kohlhaas“ nach Heinrich von Kleist, mit der Regisseur Frank Weiß die Frage nach dem Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit stellt.
Die zweite Premiere gestaltet der 2015 gegründete Jugendclub 15+ mit „Spieltrieb“ von Juli Zeh. Auch grubengold, unser Langzeitprojekt mit geflüchteten Menschen, wird in dieser Spielzeit eine weitere Produktion im PRINZREGENTTHEATER zeigen: „Don Quijote“ nach Cervantes.
Mit „Die Schöne und das Biest“ von Lucy Kirkwood und Katie Mitchell, in der Regie von Romy Schmidt, gibt es erstmalig eine Märchenproduktion am PRINZREGENTTHEATER. „Kein Licht.“ von Elfriede Jelinek (Regie: Daniel Kunze), „Tender Napalm“ von Philip Ridley und „Angst essen Seele auf“ von Rainer Werner Fassbinder bilden die Highlights der zweiten Spielzeithälfte.